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Tulpenzwiebeln – Gartenklassiker in bunten Farben

Die Tulpe gehört zu den Liliengewächsen und wächst im Frühjahr aus Tulpenzwiebeln heran. Mit ihr setzen Gärtner gerne bunte Farbtupfer im Garten oder auf dem Balkon. Immer wieder gibt es neue Sorten zu entdecken.

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Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Tulpenzwiebeln, die sich nicht nur in ihrer Farbe, sondern auch in der Größe und Form ihrer Blüten unterscheiden. Die kleineren Wildarten sind kräftiger gefärbt und sie blühen früher. Papageientulpen hingegen besitzen größere Blüten, die sich aber erst später ausbilden. Je nach Tulpenart bilden die Blühpflanzen ihre bunten Köpfe von März bis Mai aus und bilden im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon schöne bunte Highlights.

Tulpenzwiebel – pflanzen & pflegen

Die Tulpenzwiebel gehört zu den Arten, die jedes Jahr wieder neu austreiben. Ihre bunten Blüten begeistern eigentlich jeden Gärtner und so ist die Tulpe in fast allen deutschen Gärten zu finden. Wer es gerne bunt mag, kann die Blumenzwiebeln auch im Herbst schon als kleines Beet oder einzeln in der Wiese einpflanzen. So wird das Grün des Rasens sanft aufgelockert. Sie ergänzen sich auch wunderbar mit anderen Frühblühern, wie zum Beispiel Hyazinthen, Vergissmeinicht und Zierlauch. Lediglich mit Narzissen sollte der Gärtner die Tulpenzwiebeln nicht kombinieren, denn die Ansprüche der beiden Pflanzen an die Bodenbeschaffenheit ist zu unterschiedlich.

Standort – sonnig

standort Damit die Tulpenzwiebel schöne Blüten austreiben kann, benötigt sie einen sonnigen Standort. An diesem sollte der Boden nicht zu fest, sondern eher durchlässig sein. Enthält die Erde zuviel Ton oder Lehm, kann das Untermischen von Sand helfen, damit sie die Tulpenzwiebel wohl fühlt.

Pflanzenabstand – ca. 12 bis 15 cm

pflanzabstand Wer einmal ein schönes Tulpenbeet gesehen hat, kann sich kaum vorstellen, dass beim Pflanzen der Zwiebeln ein Abstand von 12 bis 15 cm einzuhalten ist. Wer Tuffs beim Aussetzen der Tulpenzwiebeln verwendet, kann den Abstand auch verringern. Generell gilt aber die Faustregel, dass der Abstand zweimal so groß sein muss wie die Höhe der Tulpenzwiebel.

Pflanztiefe – etwa 8 bis 12 cm

pflanztiefe Bein Einpflanzen der Tulpenzwiebel ist die richtige Pflanztiefe für ein gutes Gedeihen und Austreiben wichtig. In einer Pflanztiefe von ungefähr 8 bis 12 Zentimetern fühlen sich die Zwiebeln der Tulpenpflanze wohl.

Wuchshöhe – ungefähr 10 bis 60 cm

wuchshoehe Die Wuchshöhe der Tulpen unterscheidet sich stark je nach Sorte. Tulpenzwiebeln bilden ihre Triebe, die später zu Stängeln mit Blütenköpfen gedeihen, in eine Höhe von 10 bis 60 Zentimeter aus.

Blütezeit – März bis Mai

bluetezeit Ebenso wie die Wuchshöhe hängt die Blütezeit der Tulpenzwiebel von der eingepflanzten Sorte ab. Wildarten blühen früher als Züchtungen, weshalb die Blütezeit der Tulpe von März bis Mai anzusetzen ist.

Pflegeaufwand – niedrig bis mittel

pflegeaufwand Im Grunde genommen benötigt eine Tulpenzwiebel nicht viel Pflege. Allerdings ist es wichtig, sie ausreichend zu düngen, damit sie nach der Blüte eine zweite Zwiebel ausbilden kann. Geschieht dies nicht, blüht die Tulpe nur einjährig, denn die alte Tulpenzwiebel stirbt nach der Blüte ab. Dies ist auch der Grund, warum das Laub der Tulpe erst nach dem vollständigen eintrocknen vom Gärtner zu entfernen ist. Eine etwas größerer Aufwand bei der Pflege von Tulpenzwiebeln ist der Schutz vor Wühlmäusen. Als effektiv haben sich Plastikkörbe oder Drahtgeflecht erwiesen, in welche die Zwiebel beim Einpflanzen kommt. So können die Wühlmäuse nicht an die Tulpenzwiebel heran und sie bildet im Frühjahr wieder eine schöne Blüte aus.

Wasserbedarf – gering bis mittel

waesserung Normalerweise reicht der Tulpenzwiebel das Wasser aus, was der Regen ihr liefert. Sollte es aber längere Trockenphasen, während der Wachstums- und Blütezeit geben, in denen kein oder nur wenig Regen fällt, ist sie idealerweise regelmäßig mit kleinen Mengen zu gießen.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Die Tulpenzwiebel entwickelt jedes Jahr nach dem Verblühen und abtrocken des Laubes eine neue Zwiebel. Aus dieser sollte dann eigentlich im nächsten Jahr wieder Grün und eine schöne Blüte wachsen. Leider bemerken viele Gärtner, dass dies nicht der Fall ist. Dies liegt hauptsächlich nicht an der Triebkraft der Tulpenzwiebel selbst, sondern an einem Befall mit Wühlmäusen. Für die kleinen Gartenbewohner sind die Zwiebeln der Tulpe, nämlich äußert schmackhaft.

Tulpenzwiebel überwintern

winterhart Von einem richtigen Überwintern kann bei der Tulpenzwiebel eigentlich nicht die Rede sein. Sie benötigt eher eine Ruhephase zwischen der Blüte und dem Herbst. Gerade bei empfindlichen Sorten ist es wichtig, die Tulpenzwiebel nach dem Vertrocknen des Laubes auszugraben. Bis zum Herbst ist diese dann samt dem noch vorhandenen Laub an einem trockenen Ort in einer Holzkiste zu lagern. Grundlage für dieses Vorgehen ist zum einen das Schaffen von Platz für Sommerblüher und zum anderen der Schutz vor Fäulnis in zu feuchter Erde. Im Herbst kann die Tulpenzwiebel dann ganz normal wieder in die Erde.

Vermehrung der Tulpenzwiebel

Die Tulpenzwiebel bildet jedes Jahr nach der Blüte eine oder mehrere neue Zwiebeln aus. Anhand dieser lassen sich die beliebten Blühpflanzen auch leicht vermehren. Hat sich nämlich mehr als eine Zwiebel neben der alten gebildet, so hat sich die Tulpenzwiebel bereits vermehrt. Mit den zusätzlichen Zwiebeln einfach so verfahren, wie mit den normalen Tulpenzwiebeln und schon wachsen im Frühjahr aus ihnen wieder schöne Pflanzen mit einer herrlichen Blüte.

Düngen und Pflanzsubstrat

Damit die Tulpenzwiebel kräftiges Grün und schöne Blüten ausbilden kann, empfiehlt sich die Zugabe von Blühpflanzendünger ins Gießwasser. Gerade während der Austriebsphase sind zusätzliche Nährstoffe wichtig, damit die Blüte noch kräftiger in ihren Farben leuchtet. Alternativ ist auch ein Düngen mit Hornspänen oder anderen organischen Düngemitteln im Frühjahr und Herbst möglich.

Krankheiten und Schädlinge

Grundsätzlich sind Tulpen eigentlich giftig für Tiere, aber gerade Nagern schaden sie nicht. Mäusen schmecken die Zwiebeln sehr gut, weshalb sie beim Einpflanzen idealerweise vor den Nagetieren zu schützen sind. Idealerweise sind sie in Pflanzkörbe oder Drahtgeflechte zu setzen, um einen Verbiss zu verhindern. Ein anderer Befall mit Schädlingen oder auch Krankheiten kommen bei der Tulpenzwiebel nur selten vor. Lediglich Feuchtigkeit mag die Zwiebel der Tulpe in der Ruhephase nicht, dann kann es sein, dass sie zu schimmeln anfängt.